Soziales Netzwerk – Leben und Wohnen in der Gemeinde Inzigkofen
Vorwort
Möglichst lange bis ins hohe Alter in der gewohnten und vertrauten Umgebung wohnen zu können
und bei Bedarf Hilfs und Unterstützungsangebote in Anspruch nehmen zu können, ist unser aller Wunsch. Jedoch wissen wir auch, dass der Hilfebedarf im Alter meist immer größer wird und wir auf andere Menschen angewiesen sind. Was für Andere selbstverständl ich ist, ist für ältere, kranke oder demente Menschen oft eine große Herausforderung oder sogar unmöglich. Erforderlich sind ein gutes soziales Miteinander und ein helfendes Netzwerk, um uns für die Zukunft auf unser „Älter werden“ vorzubereiten. Aus diesem Grund haben wir mit dem Projekt „Soziales Netzwerk Leben und Wohnen in der Gemeinde Inzigkofen“ mit einem breit angelegten Bürgerbeteiligungsprozess unter fachlicher Begleitung sowie finanzieller Unterstützung aus dem Förderprogramm „Quartiersimpulse“ des Landes Baden Württemberg einen neuen Weg beschritten. Ziel ist ein gemeinschaftliches System für unsere Versorgung im Alter aufzubauen. Dabei spielen das Wohlbefinden, das „umsorgt werden“ und die Selbständigkeit eine zentrale Rolle. Die rege Beteilig ung unserer Bürgerinnen und Bürger daran zeigte die Wichtigkeit der Daseinsvorsorge für ältere Menschen und beweist zugleich, dass wir eine sorgende Gemeinde sind. Ein herzliches Dankeschön möchte ich allen Mitwirkenden aus der Bevölkerung aussprechen, die sich mit Engagement und Kompetenz in die Entwicklung unseres Quartierskonzeptes mit eingebracht haben. Für die fachliche Begleitung sage ich an Frau Dr. Beate Radzey und ihren Mitarbeiterinnen von LANDaufwärts und unserem Städteplaner Herrn Roland Groß aus Ebersbach Musbach herzlichen Dank für die kompetente Unterstützung und Beratung. Gemeinsam mit dem Gemeinderat, der Verwaltung, den Bürgervertreterinnen und Bürgervertretern und unserer Seniorenbe auftragten Frau Heidi Rzepka haben sie, in mehreren Arbe itskreissitzungen, die Grundlagen für den individuellen „Inzigkofer Weg“ zu einer seniorenfreundlichen Gemeinde erarbeitet . Außerdem bedanken wir uns bei der Allianz für Beteiligung: ohne die finanzielle Förderung hätte das Projekt nicht in diesem Rahmen stattfinden können. Für die weitere gemeinsame Zusammenarbeit und die Umsetzung weiterer Schritte aus dem erarbeiteten Ko nzept wünsche ich uns gutes Gelingen und viel Erfolg, damit unsere Bürgerinnen und Bürger im Alter nicht auf sich alleine gestellt sind, sondern sich so lange wie möglich in unserer schönen Gemeinde wohlfühlen können.
Ihr
Bernd Gombold
Bürgermeister
Im angefügten Link finden Sie den Abschlussbericht über den kompletten Projektverlauf
Der Inzigkofener Weg zur seniorenfreundlichen Gemeinde (pdf)