Geschichtliche Ereignisse Engelswies

Alle historischen Daten im Überblick

Erste Nennung des Ortes “inkelschwies” im St. Gallener Urkundenbuch
Um das Jahr 1000 Ansiedlung eines Kleindorfes auf der Kälberweide, um 1112 wird eine Kapelle gebaut
wird das Dorf durch einen Krieg völlig zerstört
Beginn des Wiederaufbaues des Dorfes auf der Kälberweide. Um das Jahr 1360 sind eine kleine Kirche und 17 verschieden große Höfe angebaut
Das Dorf hat aufgehört zu bestehen
Von dem Dorf auf der Kälberweide steht kein Haus mehr
Gottfried Wernher von Zimmern lässt zur Förderung der Wallfahrt eine Wallfahrtskirche und das Wirtshaus “Adler” erbauen. Damit ist der Anfang zum Aufbau des neuen Dorfes auf dem heutigen Platz gemacht
Am 21. April versammeln sich aufständische Bauern im “Adler”. Dabei kommt es zu einem Gefecht zwischen Soldaten des Sigmaringer Grafen Felix von Werdenberg und den Aufständischen, wobei zwei Bauern getötet werden
Aufstockung und Rodung von Gelände für zuziehende Siedler aus dem Allgäu
verliert Engelswies an Vilsingen 100 Jauchert Wald- und 300 Jauchert Weidefläche
Aufnahme des Schulunterrichts in einem Bauernhaus. Conrad Schuol ist erster Schulmeister
Im “Kaiacker” beginnt man nach Bohnerz zu graben
wird das Benefiziathaus “Pfarrhaus” gebaut, in das Vikar Hafner einzieht
Bau der neuen Wallfahrtskirche, Einweihung am 8. Dezember 1723
Bau der Zehntscheune
Umbau der Verenakapelle
Einrichtung einer Schule im Mesnerhaus
Am 6. Oktober brennen durchziehende Franzosen das Pfarrhaus, das Schulhaus und das halbe Dorf ab
Das Pfarrhaus wird wieder aufgebaut
In den Riedwiesen “Hirte” und “Winterried” wird Torf gestochen
wird am Kirchbühl ein Schulhaus gebaut
Engelswies kauft sich um 29.500 Gulden von allen Verpflichtungen gegenüber der Grundherrschaft Gutenstein los und erhält alle Waldungen und Allmende von der Grundherrschaft als Gemeindeeigentum
wird der neue Friedhof auf dem Sandbühl angelegt
Ablösung der Zehntpflicht um 13.000 Gulden
Engelswies wird eigene Pfarrei
Langenhart wird zur Pfarrei Engelswies eingepfarrt
Ankauf eines Armenhauses
Die Handlung S. Gitschier erhält das erste Telefon in Engelswies
Engelswies tritt der “Heuberg-Wasserversorgung rechts der Donau” bei und bezieht von dort das Wasser
Bau des neuen Schulhauses an der Hauptstraße
Engelswies wird an das Stromnetz angeschlossen
Gründung des Sportvereins
gründet Ing. Fred Hahn die Firma “Hahn-Magnet”
nimmt Walter Frenkel die Produktion von medizinischen Apparaten und Geräten auf
wird die Ortskanalisation und im Vorderöschle eine Sammelkläranlage gebaut
übernimmt die Schweizer Firma “Magnet AG Hausen am Albis” das Engelswieser Werk der “Hahn-Magnet”
wird die Ortsdurchfahrt der Bundesstraße 313, die bis dahin über die heutige Fred-Hahn-Straße und die Kirchbühlstraße führte, verkürzt durch den bau einer neuen Straße vom nördlichen Ortseingang bis zur Kirche (jetzige Hauptstraße)
beginnt der Betriebsingenieur Johannes Renger mit der Herstellung von Spritzgussteilen (Seit April 1981 Fa. Rebra)
Am 1. Januar wird Engelswies nach Inzigkofen eingemeindet
Bau des Gemeindehauses (Pfarrsaal St. Verena, Kindergarten, Ortsverwaltung, Jugend- und Feuerwehrraum)
Umbau Kläranlage zu Pumpwerk zur Entsorgung des Abwassers in der Sammelkläranlage Vilsingen
Schulhaus Sanierung, Schaffung von Wohnungen
Neubau Probelokal für Musikkapelle
1200 Jahre Engelswies
Heimatbuch: Zwischen Wallfahrt, Armut und Liberalismus

Gründung der Engelswieser Narrenzunft “Köhlermaale”
Erschließung der Baugebiete Vorderöschle und Sandbühl

Auflösung der Poststelle
Zusammenschluss der Grundschule mit der GS Inzigkofen mit Sitz in Vilsingen
Einstellung des Schulbetriebs in Engelswies
Innenrenovation der Wallfahrtskirche und Aufdeckung der Spiegelbilder an der Orgelempore
Goldenes Priesterjubiläum unserer Ehrenbürgers Pfarrer Julius Auer